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Thema: Unterschied chemischer und physikalischer Vorgang   Forum: Chemie, Allgemeine Chemie      Beitrag anzeigen
Juffes      

04.06.2006, 11:51
Mitglied seit 01/2006     4 Beiträge
Bei einem physikalischem Vorgang ändert sich z.B. der Aggregatzustand, sprich, wenn ich Wasser verdampfe, habe ich immer noch das Wassermolekül in seiner ursprünglichen Form, allerdings dann gasförmig.
Also ändere ich die Form, nicht die Zusammensetzung.
Der physikalische Effekt wird gerne bei Thermoplastischen Kunststoffen ausgenutzt. Sie werden erwärmt um verformbar zu werden, ändern aber ihre Zusammensetzung nicht.
Ein physikalischer Vorgang ist in der Regel immer mit Energiezufuhr verbunden, da ich die vorherrschende Atomstruktur und deren Bindungskräfte in Bewegung bringen muss, damit sich "was tut".
Sicher hast Du recht, wenn Du denkst, Wasser verdunstet doch, also ändert auch hier seinen Aggregatzustand. Stimmt, allerdings dauert es viel länger als beim verdampfen mit Energiezufuhr.



Bei einem chemischen Vorgang kann der Aggregatzustand gleich bleiben, muss er aber nicht nicht.
Hauptsache dabei ist, das die Edukte (Ausgangsstoffe) sich den Produkten (Endstoffe) nicht gleichen. Sie sind zwar noch da, aber in anderer Zusammensetzung, wie z.B. bei einer Neutralisation. :-) 

Eigentlich kannst Du alle chemischen Reaktionen aus diesem Blickwinkel sehen, außer bei der Polyaddition. Dort werden die ganzen Moleküle aneinander gehangen, die sich allerdings nur geringfügig ändern, an den Kontaktstellen der Moleküle. Das könnte man als Grenzfall ansehen.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen. :-)
Thema: Dodo   Forum: Chemie, Allgemeine Chemie      Beitrag anzeigen
Juffes      

04.06.2006, 12:05
Mitglied seit 01/2006     4 Beiträge
Allgemeine Eigenschaften:
etwas schwerer, härter, höher schmelzend und weniger reaktionsfähig als die Alkalimetalle.
Gegenüber kaltem Wasser sind Be und Mg beständig, während die übrigen vom Ca bis Ra mit zunehmender Heftigkeit reagieren; das entsprechende Verhalten zeigt sich ggü. Luft. Die Affinität zu Stickstoff ist jedoch größer als bei den Alkalimetallen; Ca, Sr, Ba, Ra verbinden sich bereits bei gewöhnlicher Temperatur langsam mit n2 zu Nitriden.

Hydroxide:
schwächere Basen als die entsprechenden Hydroxide der 1.Hgr. jedoch stärkere Basen als die der 3. Hgr. Dementsprechend werden sie und die Salze mit flüchtigen Säurenhydriden (Carbonate, Sulfite, Sulfate) beim Erhitzen leichter zersetzt als die analogen Alkaliverbindungen.

Ionen:
farblos. Aus wäßrigen Lösungen sind sie durch Elektrolyse nur an Hg-Kathoden abscheidbar; anderweitige Entladung ist nur aus nichtwäßrigen Lösungsmitteln oder aus Schmelzen möglich.
Thema: Verseifung   Forum: Chemie, Organische Chemie      Beitrag anzeigen
Juffes      

04.06.2006, 12:26
Mitglied seit 01/2006     4 Beiträge
Habe leider nur was allgemeines:

Seifen:
sind Salze der Fettsäuren. Als Waschseifen dienen die Natrium- und Kaliumsalze. Sie werden meist durch Neutralisation von Fettsäuren, mitunter jedoch auch noch durch Verseifung der Fette mit Natronlauge (feste Seifen) oder der Öle mit Kalilauge hergestellt.

Läßt man das bei der Verseifung entstehende Glycerol in der Masse, so erhält man Schmierseife.


(Alkalische Hydrolyse (Verseifung) eines Triglycerids
O-C=O-R1 >                   OH        OOC-R1
O-C=O-R2 >> + 3HO =  OH    +   OOC-R2
O-C=O-R3 >                   OH        OOC-R3

Natriumsalz + Fettsäure = harte Seife (Kernseife)
Kaliumsalz + Fettsäure = weiche Seife (Schmierseife)

Kernseife

Na+ COO-(CH2)14-CH3

Kalkseife

2CH3 + (CH2)16-COO+Ca >> (H3C -(CH2)16-COO)2Ca
Thema: Celluloseether   Forum: Chemie, Organische Chemie      Beitrag anzeigen
Juffes      

04.06.2006, 12:37
Mitglied seit 01/2006     4 Beiträge
Wenn Du Zugang zu einer Bücherei hast:

G.Jeromin - Organische Chemie / ein praxisbezogenes Lehrbuch

Dort steht über Celluloseether folgendes:

Veretherung:

Die Hydroxylgruppen in den Zuckern lassen sich verethern. Industriell bedeutsam ist die Veretherung der OH-Gruppen nach Art einer Williamson-Ethersynthese mit Methylchlorid in alkalischer Lösung.

Es entsteht Methylcellulosen, die als Textilhilfsmittel oder als Kleister (Methylan) verwendet werden.

Leider kann ist die Strukturformel hier nicht darstellen.
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